Montag, 11. März 2013

Kostenlose eBooks und Amazon - noch ein paar Gedanken

Der Beitrag "Kostenlose eBooks und Amazon - eine Krise in der Beziehung?" war eine Analyse. Was ich in diesem Beitrag mache, ist eine Extrapolation.
Man nimmt alle zur Verfügung stehenden Fakten, Daten und Analysen und schätzt die Entwicklung ab.
Gestern ging es um die kurz- und mittelfristige Prognose, dies hier ist eine langfristige. Und sie ist ernüchternd. Für Autoren wie für Verlage gleichermaßen. Den Buchhandel ohnehin.

Jeff Bezos ist ein Visionär.
Anders als alle anderen Online-Shop-Betreiber, die sich an eBooks versuchen, verfolgt er mit Amazon und dem Kindle ein Gesamtkonzept. Für ihn sind sie nicht nur ein weiteres Marktsegment. Sein Konzept geht weit über eBooks hinaus. Das Ziel ist eine Neugestaltung der US-amerikanischen Buchbranche.

Sonntag, 10. März 2013

Kostenlose eBooks und Amazon - eine Krise in der Beziehung?

Kostenlose eBooks waren auf Amazon seit Einführung seines Select-Programms eine Selbstverständlichkeit. Und ein gerne genutztes Marketinginstrument für Self Publisher. Wer als unabhängiger Autor sein eBook exklusiv für 90 Tage bei Amazon anbietet, erhält dafür fünf Tage, in denen er den Titel kostenlos anbieten kann.
Und Kunden wissen, dass sie täglich aus einer Vielzahl kostenloser Titel auswählen können. Selten von bekannten Autoren. Aber durch Select haben es doch ein paar unbekannte Namen zu einer gewissen Popularität gebracht (und mit den Folgeverkäufen auch zu einem guten Einkommen).